Allgemeines

Wir wollen Dorfprojekte für einige hundert Menschen sowie verschiedene große und kleine Gemeinschaften gründen

Freiheit und Eigenverantwortung sind in der heutigen Gesellschaft fast schon zu Fremdwörtern geworden. Kinder werden in heutigen Schulen ihrer Kreativität, Lernfreudeund ihres Selbstvertrauens beraubt, statt sich frei zu selbstbewussten Charakteren entwickeln zu dürfen.

Spaltung und Ellenbogenmentalität nehmen immer stärkere Ausmaße an und Profitinteressen stehen über dem Wohl von Mensch und Natur.

Es werden Räume entstehen, in denen Freiheit, Selbstbestimmung und persönliche Weiterentwicklung auf kooperativer Basis einen hohen Stellenwert einnehmen.Wir suchen Pioniere, die den Aufbau neuer Gemeinwohlstrukturen mitgestalten.

Freies Lernen und die ganzheitliche Entwicklung der Kinder werden möglich sein. Es wird eine neue Art des Miteinanders im wirtschaftlichen und öffentlichen Leben geschaffen, das auf Kooperation und Vertrauen basiert. Konkurrenzdruck, Hamsterrad und Wachstumszwang werden nicht mehr nötig sein.

Dies ermöglichen wir mit einem unabhängigen neuen Rechtskreis, der das Gemeinwohl über Macht–und Profitinteressen stellt. Als rechtliche Grundlage und Wertebasis wird somit die Verfassung des Königreiches Deutschland dienen, die sich an den universellen Schöpfungsgesetzen orientiert

In diesem Buch wird die Vision der Gemeinwohldörfer bzw. freien Gemeinden im KRD näher beschrieben

Leben im Dorf

Das Team, das derzeit als Wohn–und Arbeitsgemeinschaft die Gemeinwohlstrukturen des KRD maßgeblich aufbaut, lebt bereits im Kleinen unsere Vision einer geldfreien menschlichen Gemeinschaft, in der jeder Mensch ein größtmögliches Maß an Glück, Selbstbestimmung, Freiheit, Gesundheit, Bildung und Entwicklung genießt.

Wie das Leben im Königreich Deutschland aussehen kann, sobald sich in Zukunft ganze Gemeinden zum Beitritt entschließen, kannst du in diesem Buch lesen. Die dort skizzierte Vision kann sinngemäß auch für zukünftige Dorfprojekte zutreffen! Welche Projekte in unseren Dorfprojekten und Gemeinschaften jeweils konkret umgesetzt werden, hängt natürlich von den beteiligten Menschen und Ressourcen ab.

Gemeinwohldorf Bärwalde_Allgemeines_Leben im Dorf

Uns ist es ein Anliegen, einen hohen Anteil an Selbstversorgung, Eigenwirtschaftlichkeit und damit Unabhängigkeit von der Euro–Wirtschaft und alten Systemstrukturen zu erreichen. Doch das bedeutet keinesfalls Abschottung!

Die oben genannten und andere Projekte werden auch als Schnittstellen dienen, wo sich Menschen mit verschiedenen Hintergründen begegnen können.

Wir wollen die vorhandenen Strukturen des Königreiches nutzen und darüber hinaus beispielsweise Folgendes umsetzen

Biologische Eigenversorgung

Wir streben einen hohen Anteil an Eigenversorgung mit biologisch angebauten Lebensmitteln an – in Kooperation mit regionalen Bio–Landwirten.

Unterkünfte

Wir wollen Unterkünfte mit natürlichen Baustoffen bauen.

 

Freie Schulen

Wir wollen (impf-) freie Lernorte für Kinder einrichten – beispielsweise nach dem Schetinin – Konzept –, wo Kinder das lernen, was sie wirklich für ein glückliches Leben brauchen.

Energie Autarkie

Wir streben eine Eigenversorgung mit Energie an – mithilfe dezentraler umweltfreundlicher Energieerzeugungsmethoden.

 

Kinder und Entwicklung

Wir wollen Geburtshäuser und Elternschulen einrichten – um Kindern einen optimalen Start ins Leben zu ermöglichen.

Freie Betriebe

Weiterhin können wir Handwerksbetriebe gründen, Schulungszentren, Gästehäuser, Technologiezentren sowie viele andere Einrichtungen.

Gesundheitliche Fürsorge

Wir richten Gesundheitshäuser ein, die sich auf die Auflösung von Krankheitsursachen fokussieren und den Mitgliedern unserer Gesundheitskasse kostenlos zur Verfügung stehen. Auch Externe können dort gesundheitliche Fürsorge finden.

Entscheidungsprozesse

Im Dorfprojekt wird es eine Kompetenzhierarchie geben – das bedeutet, Entscheidungen werden durch die Menschen getroffen, die die Kenntnisse und Fähigkeiten dazu haben.

Dazu werden Arbeitskreise (Räte) für die verschiedenen Arbeitsbereiche eingerichtet. Diese Arbeitskreise werden intern im Konsens entscheiden. Jeder Bereich wird ein finanzielles Budget haben, über das er eigenverantwortlich entscheiden kann. Es wird auch einen bereichsübergreifenden Rat geben, der bei Sonderausgaben oder anderen Themen herangezogen wird, die alle betreffen.

In unserem Gemeinwohlstaat ist Peter der Oberste Souverän, Hüter der Verfassung und Repräsentant. In der Praxis treffen die verschiedenen Arbeitsbereiche eigenverantwortlich Entscheidungen und halten zu wichtigen Gelegenheiten Rücksprache mit einer nächsthöheren Ratsebene oder ggf. mit Peter. Im Königreich wird die maximale Eigenverantwortung und Entscheidungsfreiheit jedes Arbeitsbereichs, jedes Dorfprojekts und jeder freien Gemeinde angestrebt.

Unterkunft

Gemeinwohldorf Bärwalde_Allgemeines_Leben im Dorf

Zu Beginn wird der Fokus auf der Nutzung bestehender Gebäude liegen. Doch mit der Zeit können weitere Gebäude hinzukommen, die aus Naturmaterialien gebaut werden (z.B.Mondholz). Bauwagen, Tiny Häuser und Wohnmobile können ggf. möglich sein – je nachden Gegebenheiten des Geländes und der angestrebten Nutzung.

Tiere

Im Dorfprojekt können Nutztiere leben, unter der Bedingung, dass sie artgerecht gehalten werden. Haustiere können in Ausnahmefällen nach individueller Absprache aufgenommen werden.

Ernährung, Rauchen und Alkohol

Gemeinwohldorf Bärwalde_Allgemeines_Ernährung Rauchen und Alkohol

Eine gesunde Ernährung unterstützt die Gesundheit und Bewusstheit. Deswegen wird es in der Gemeinschaftsküche und im gemeinschaftlichen Speisesaal größtenteils vegane, teilsvegetarische Kost geben. Die Lebensmittel werden so weit wie möglich aus biologischem Anbau bzw. wesensgerechter Tierhaltung stammen und mit der Zeit immermehr aus eigenem Anbau. Jeder Bewohner hat die Möglichkeit, privat weitere Lebensmittel zu kaufen und zuzubereiten. Wir wünschen uns ein rauchfreies und alkoholfreies Miteinander im Dorfprojekt. Rauchen ist auf dem Gelände nicht gestattet. Hin und wieder ein Glas Wein oder Ähnliches zum Genuss zu besonderen Anlässen liegt genau wie die Ernährung in der Eigenverantwortung des Einzelnen, solange dies die Gesundheit und das gemeinschaftliche Zusammenleben nicht beeinträchtigt.

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